Software-Lizenzen
Es gibt zwei grundlegende Kriterien für den Aufbau eines Lizenzmodells für den Vertrieb von Software,
- den Wert der Software, der sich aus der technischen Problemlösung ergibt, und
- den Wert, der sich aus der Lösung des Geschäftsproblems beim Kunden ergibt.
Diese beiden Parameter sind ausschlaggebend für den (Basis-)Preis, zu dem ein Produkt am Markt angeboten werden kann. Anders ausgedrückt, die Qualität der Problemlösung und die Wertschätzung, die die Kunden dem Produkt entgegen bringen, da mit ihrer Hilfe ein wesentliches Problem gelöst werden kann, sind Ausgangspunkt für die Erstellung eines Lizenz- und Preismodells.
Beim Aufbau eines Lizenzmodells lassen sich zunächst fünf Punkte unterscheiden, die zu untersuchen sind, bzw. zu denen Entscheidungen zu treffen sind:
- Physische Bereitstellung des Produkts
- Skalierungseffekte resultierend aus der Software-Nutzung beim Kunden
- Lizenzperioden, Kundenunterstützung und Softwarewartung
- Problemlösung, Behebung von Fehlern
- Migration (HW/SW), Produktweiterentwicklung
Da in den meisten Fällen der Vertrieb von Software nicht losgelöst von einem begleitenden Dienstleistungsangebot betrachtet werden kann, sollte das Modell so erweitert werden, dass den Kunden ein möglichst transparent aufgebautes Gesamtangebot als Entscheidungsgrundlage vorgelegt werden kann. Typische Komponenten sind insbesondere
Aufbauend auf ein durchdachtes Lizenzmodell kann ein Preismodell aufgebaut werden, das das erarbeitete Lizenzmodell unterstützt und über eine breite Akzeptanz bei den Kunden den Erfolg des Unternehmens sichert.

